Tag 2 in Paris – Frühstück, Montmartre und die Sacré-Cœur

Willkommen zu unserem zweiten Tag in Paris! Heute steht endlich das Frühstück in unserem Hotel auf dem Programm, und ich muss sagen, es war wirklich vollkommen ausreichend. Alles, was man braucht, war vorhanden: Brot mit allem möglichen Belag, Müsli, Nutella, Marmelade, Croissants, Baguette, Säfte in allen Varianten, leckeres Rührei, Kaffee, Tee – also wirklich alles, was das Herz begehrt. Zugegeben, es war kein extrem üppiges Buffet, aber es reichte vollkommen aus, um gut gestärkt in den Tag zu starten.



Nach dem Frühstück haben wir uns wieder auf die Metro begeben. Ich finde das Fahren in der Pariser Metro immer wieder ein kleines Erlebnis für sich. Es ist ein bisschen spooky, vor allem wenn es voller Leute ist und die Züge durch die engen Tunnel sausen. Heute haben wir die Linie 12 Richtung Montmartre genommen, um uns das künstlerische Viertel genauer anzusehen.

Bevor wir jedoch losziehen, möchte ich noch einmal unser Hotel bewerten. Von der Unterkunft selbst waren wir wirklich begeistert. Saubere Zimmer, freundliches Personal, ein funktionierender Safe, Wasserkocher, genügend Stauraum und alles, was man für einen kurzen Aufenthalt braucht. Wir haben das Hotel über Secret Escapes gebucht, und für 179 € pro Nacht war es ein wirklich fairer Preis – besonders, wenn man bedenkt, dass an diesem Abend auch ein großes Konzert in Paris stattfand. Solche Veranstaltungen treiben die Preise in die Höhe, daher war das wirklich ein Glücksgriff.



Die Lage des Hotels war praktisch, weil wir am zweiten Tag nur noch eine kurze Fahrt zum Gare du Nord hatten, von wo aus unser Zug nach Dortmund starten würde. Allerdings: Die direkte Umgebung des Hotels war nicht so schön. Ich will da gar nicht ins Detail gehen, aber die Gegend ist tagsüber und vor allem nachts eher zwielichtig. Wir hatten Glück, dass uns nichts passiert ist, und im Nachhinein hätten wir uns vorab besser über die Gegend informieren sollen. Trotzdem: Das Hotel selbst kann ich absolut empfehlen.



Montmartre – das künstlerische Herz von Paris

Nach dem kurzen Aufenthalt im Hotel ging es raus in die Stadt, Montmartre stand auf dem Plan. Das Viertel ist berühmt für seine Künstlergeschichte und war im 19. und frühen 20. Jahrhundert die Heimat von Picasso, Van Gogh und vielen anderen berühmten Malern. Ursprünglich war Montmartre ein eigenständiges Dorf, bekannt für seine Weinberge, heute ist es jedoch vollständig in die Stadt Paris integriert.



Montmartre hat eine einzigartige Atmosphäre. Enge Gassen, kleine Cafés, bunte Häuser und überall Hinweise auf die künstlerische Vergangenheit. Natürlich darf dabei der berühmteste Ort des Viertels nicht fehlen: die Basilika Sacré-Cœur.

Sacré-Cœur – Architektur und Aussicht

Die Basilika thront auf dem Höchsten Punkt von Paris, dem Montmartre-Hügel, etwa 130 Meter über dem Meeresspiegel. Von dort hat man einen gigantischen Panoramablick über die gesamte Stadt – einfach atemberaubend.

Die Sacré-Cœur selbst ist architektonisch besonders interessant. Viele denken, die Basilika sei viel älter, doch der Bau begann erst 1875 und wurde 1914 fertiggestellt. Der Stil ist byzantinisch-romanisch, was sie von den klassischen gotischen Kirchen in Paris unterscheidet. Besonders auffällig ist das strahlend weiße Marmor, das die Fassade so leuchtend macht. Die Kuppel erreicht eine Höhe von 83 Metern und beherbergt eine der größten Glocken Frankreichs, die fast 19 Tonnen wiegt. Schon beeindruckend!



Wir entschieden uns, nicht zu lange in der Mittagshitze auf dem Hügel zu bleiben, da es wieder über 33 Grad hatte. Die Sonne brannte und der Aufstieg über die vielen Treppen war anstrengend. Es gibt zwar eine Art Aufzugsgondel, die den Hügel hinauffährt, aber diese kostet wahrscheinlich extra. Wer hoch möchte, sollte also entweder fit sein oder etwas Geduld mitbringen.

Montmartre ist übrigens auch berühmt für das Moulin Rouge, den legendären Cabaret-Club, der 1889 eröffnet wurde. Das Viertel hat also sowohl tagsüber als auch abends einiges zu bieten: Kunst, Geschichte, Kultur und Nachtleben.



Metro-Tipps für Montmartre

Um Montmartre zu erreichen, haben wir die Metro Linie 12 genommen und an der Station Abbesses ausgestiegen. Achtung: Von dort aus geht es noch einige Treppen hoch zum Hügel. Es gibt zwar auch Aufzüge, aber wir mussten selbst laufen. Mein Tipp: Bereite dich auf viele Stufen vor und plane etwas Zeit ein, wenn du mit schwerem Gepäck unterwegs bist.



Wer regelmäßig die Metro in Paris nutzt, sollte sich eine Wiederaufladbare Metrokarte besorgen. Wir haben sie am Gare du Nord gekauft, sie kostete nur etwa 2 € und lässt sich super easy mit NFC und der SNCF App aufladen. Damit hast du die Metro jederzeit griffbereit und musst nicht jedes Mal ein Ticket kaufen – echt praktisch!

Fazit zu Tag 2 in Paris

Unser zweiter Tag in Paris war trotz Hitze und Menschenmengen ein voller Erfolg. Das Frühstück im Hotel war ausreichend, das Zimmer sauber und komfortabel, und der Ausflug nach Montmartre inklusive der Sacré-Cœur hat uns wirklich beeindruckt. Wir konnten die Atmosphäre genießen, die Architektur bewundern und den Ausblick über die Stadt auf uns wirken lassen.



Am Nachmittag sind wir dann wieder zurück ins Hotel, haben uns etwas zu essen bestellt und uns auf die bevorstehende Rückfahrt nach Dortmund vorbereitet. Es war ein entspannter Tag, ohne Stress, ohne gehetzte Programmpunkte – einfach Paris genießen.

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